Fotoausstellung Zen und Natur

exponature1Fotoausstellung „ZEN und Natur“

Sommerlager in Maredsous Juli 2012

Ein Beitrag von Isolde Schnorbach

Wie in jedem Jahr, fragte mich der Sekretär der ABZen im Januar: „Welche Aktivitäten plant die Kommission Zen und Natur im Jahr 2012?“ Draußen schneite es, es war kalt, Tiere und Pflanzen würden noch lange im Winterschlaf bleiben.

Abends im Zazen kam mir „die Idee“: Warum nicht mal eine Fotoausstellung mit Fotos zum Thema „ZEN und Natur“ der Sangha während des Sommerlagers in Maredsous initiieren? Die ABZen ermunterte die Sangha in ihrem Newsletter zum Mitmachen. Bedingung war, dass bis zu 4 Fotos, mit Bezug zur Natur und ein kurzer Text, der das Foto kommentiert, digital oder auf Fotopapier gedruckt, eingesandt werden.

Es war auch spannend für mich zu erfahren, wie die Sangha „ZEN und Natur“ interpretiert: idealisierend, verklärend? Viele ZEN-Meister hatten tiefe Einsichten beim Anblick der Phänomene der Natur, um nur das Beispiel „Mond“ zu nennen. Meister Dogen hat in vielen poetischen Beschreibungen und Gedichten die Pflaumenblüten erwähnt. Sein Meister Tendo Nyojo hat poetische Texte über die Pflaumenblüten verfasst. Meister Roland Yuno Rech erwähnt in seinen Kusen häufig Phänomene der Natur.

Positive Feedbacks zu Beginn der Projektveröffentlichung stimmten mich optimistisch, dass sich genügend Teilnehmer für die Ausstellung finden würden.

Die ersten Fotos wurden mir aus den Dojos Clarens/Schweiz und Brüssel/ Belgien zugeschickt. Es folgten Fotos aus den Gruppen und Dojos in Solingen, Weingarten, Frankfurt, Hamburg, Bonn, Wuppertal, Trier (Deutschland), Wavre (Belgien), Turin (Italien), Morogoro/Tanzania, Dinan/Frankreich, Basel/ Schweiz.

In den Fotos wurde die Natur nicht nur idealisiert, sondern es wurde auch die Diskrepanz zwischen dem mangelndem Bewusstsein von vielen Menschen für die Natur einerseits und unsere Abhängigkeit von den Ressourcen (z.B. vom Wasser) andererseits thematisiert.

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Fast alle mir digital zugesandten Fotos hatten eine hohe Qualität. Schwieriger war schon die Frage wie die Fotos präsentieren? In einem Fotorahmen? Laminieren? Diese Entscheidung war nicht nur vom finanziellen Rahmen der von der ABZen für die Fotoausstellung zugesagt worden war abhängig, sondern auch von der Örtlichkeit in Maredsous. Konrad Maquestieau, der die Gesamtorganisation des Sommerlagers in Maredsous inne hatte, hielt Ausschau nach einer geeigneten Räumlichkeit. Wir entschieden uns für die Kapelle in Maredsous.

In Maredsous musste ich in der Kapelle ein wenig improvisieren, aber schlussendlich war die Ausstrahlung der Fotos und die Kommentare zu den Fotos das, was die Ausstellung erfolgreich machte und vielen Betrachtern Freude bereitete.

Vielen Dank allen, die geholfen haben, dass die Ausstellung möglich wurde.

 

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